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#5 Hacks zum Seifensäckchen

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#5 Hacks zum Seifensäckchen

Werde ein Seifensäckchen-Profi

#5 Hacks zum Seifensäckchen

Seife hatte lange Zeit das Image einer schmierigen und zugleich klebrigen Angelegenheit. Sie galt als unmodern und wurde von Duschgels in bunten Plastikflaschen fast vollständig aus unserem Leben verbannt. Wie gut, dass sich das wieder geändert hat, denn Seife kann in einer ökologischen Pappschachtel verkauft werden und spart damit jede Menge Müll ein.

Im Badezimmer sieht es seitdem aufgeräumter aus, aber wer gerne Seife nutzt, kommt nicht darum herum, sich um eine passende Lagerung zu kümmern, denn sogar mit Seifenschale kleben die Stücke auf der Unterlage oder aneinander. Das macht wenig Spaß und ist nicht hygienisch. Außerdem braucht es beim Duschen für den gehörigen Wohlfühleffekt dann doch ein bisschen mehr Schaum. Wie gut, dass es Seifensäckchen gibt! Sie sind ökologisch, hygienisch und schön. Außerdem sind sie unschlagbar praktisch, wenn Du weißt, wie Du sie benutzen und pflegen kannst. Bei der Nutzung von Körper- und Haarseifen, zum Peeling oder zur Massage kann ein Seifensäckchen Anwendung finden. Wir zeigen Dir, wie Du ein Seifensäckchen richtig verwenden kannst.

Naturprodukt mit Superkräften: Das ist und kann Sisal

Seifenbeutel werden aus Sisal hergestellt. Diese Faser wird aus den Blättern der Agave hergestellt und ist somit ein reines Naturprodukt. Besonders umweltfreundlich ist Sisal deshalb, weil es ein schnell nachwachsender Rohstoff ist, der aber in der Verwendung bei Dir zu Hause eine sehr lange Lebensdauer hat. Außerdem bringen Agaven einen kleinen Wasserfußabdruck mit, denn sie wachsen unter extremen Bedingungen und müssen daher nicht mit großen Mengen Wasser gegossen werden.

Sisal kann natürlich nicht nur zu einem Seifennetz verarbeitet werden, sondern auch zur Herstellung anderer robuster Gegenstände, wie Körben, Kordeln, Tauen und sogar als Füllmaterial für Matratzen, genutzt werden. Schon die Ureinwohner Mittelamerikas verwendeten Agaven, um daraus ein alkoholisches Getränk herzustellen. Neue Anwendungsgebiete in der Gebäudetechnik und Industrie werden derzeit erforscht. Du siehst also: Sisal ist ein spannendes Material mit sehr viel Potenzial und einer guten Ökobilanz. Was will man da mehr? Mit Produkten, wie Seifensäckchen aus Sisal, tust Du also nicht nur Dir selbst etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.

Alles zu Aufbewahrung, Verwendung und Pflege des nützlichen Accessoires im nachhaltigen Badezimmer!
#1 – Mikroplastik bekommt von uns eine Abreibung: Sisalpeeling und Massage für die Schönheit

Die Produktpaletten der Drogeriemärkte scheinen immer größer und unüberschaubarer zu werden. Obwohl ein Peeling eigentlich gar keine andere Daseinsberechtigung hat, als alte Hautschuppen abzuschrubbeln, werden hunderte von Produkten angeboten. Leider verwendet die konventionelle Kosmetikindustrie als Schleifpartikel noch immer die umweltschädlichen Kügelchen aus Mikroplastik. Sie gelangen auch nach der Klärung der Abwässer in Flüsse und Seen und schädigen dort das Ökosystem. Plastik ist eben billig und es wird in dieser Form leider nicht für den Kunden offensichtlich deklariert.

Darum brauchst Du Dich aber gar nicht zu grämen, denn ein Seifensäckchen aus Sisal ist das ideale Peeling für jeden Tag. Ganz ohne rubbelnde Mikroplastik-Kügelchen beseitigt das Sisal schon beim Auftragen des Schaums unter der Brause abgestorbene Hautschüppchen und kurbelt so richtig die Durchblutung der Haut an. Die Pflege kommt durch Deine persönlich ausgesuchte Seife automatisch dazu. Statt ein gesondertes Peelingprodukt zu kaufen, sparst Du dadurch ein unnötiges Produkt, das nur die Umwelt belastet und dein Badezimmer belagert hätte.

Auch für eine Trockenmassage findet dein Seifensäckchen Anwendung: Du kannst es in trockenem Zustand wie einen Handschuh überziehen und damit in kreisenden Bewegungen Deinen Körper massieren. Den Druck kannst Du dabei ganz nach Deinem persönlichen Empfinden anpassen. Diese Massage lässt gestaute Lymphe abfließen, regt Stoffwechsel und Durchblutung an, strafft damit sogar ein wenig die Haut und führt zur Ausschwemmung von Giftstoffen aus dem Körper.

Unreine Haut kann von diesen Massagen profitieren, denn oft entstehen Entzündungen, weil die abgestorbenen Hautschuppen die Poren verstopfen und sich darin Bakterien ansammeln. Auch überschüssiger Talg wird durch die Abreibung mit Sisal entfernt, sodass fettige Haut wieder atmen kann. Aggressive Hautreinigungsprodukte reizen die angegriffene Haut nur zusätzlich, machen sie rissig und eröffnen Bakterien nur noch mehr Tür und Tor für neue Entzündungen. Damit ist ein Kreislauf geschaffen, der immer mehr Unreinheiten hervorbringt, statt die Haut abheilen zu lassen. Ein Seifensäckchen aus Sisal und eine milde Körperseife sind hier wirksamer, schonender und umweltverträglicher.

Findet dein Seifensäckchen Verwendung in Deiner täglichen Körperhygiene, dann schonst Du außerdem auch Deinen Geldbeutel und kannst die vielen Tiegelchen und Tuben mit komplexen chemischen Inhaltsstoffen aus Deinem Bad verbannen. Sisalsäckchen sind somit dein neues Multitool für die Körperpflege und Wellness mit Zero Waste-Benefit.

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#2 – Darf es etwas mehr Schaum sein?

Viel Schaum ist irgendwie immer eine Reise zurück in die glücklichen Momente der Kindheit. Wenn samstags vor dem Schlafengehen die Badewanne mit Wasser gefüllt wurde, konnte der Schaum nicht hoch genug sein. Heute sind die Kriterien für gute Badezusätze zugegebenermaßen andere, aber mit einem Sisalsäckchen musst Du nicht auf Schaum verzichten. Besonders bei Naturkosmetik oder festen Körperpflegeprodukten entsteht im Vergleich zu den konventionellen Kosmetika eher weniger Schaum. Daran gewöhnt man sich im Lauf der Zeit auch, aber schöner ist es mit Schaum dann irgendwie doch. Ein Seifennetz aus Sisal erfüllt letztlich dieselbe Funktion wie ein Badeschwamm aus Kunststoff.

Die Körperseife oder Haarseife schlüpft in das Seifensäckchen aus Sisal und kann dort erst einmal bleiben. So flutscht die Seife Dir nicht aus der Hand und durch die Kombination aus Wasser und der Reibung mit der groben Oberfläche des Säckchens entsteht schön viel Schaum, der dann auf Haut oder Haar aufgebracht werden kann. Dazu musst Du die Seife gar nicht aus dem Säckchen nehmen, denn der Schaum quillt zwischen den Sisalkordeln des Stoffes feinporig heraus. Mit dem Päckchen aus Seife und Sisaltasche reibst Du jetzt einfach über Haut oder Haare und bist luxuriös eingeschäumt. Ein purer Genuss, aber mit gutem Gewissen!

#3 – Eine Reisetasche für Deine Seifen

Wer gerne auf Reisen ist, der kennt die Bestimmungen für Handgepäck: Flüssigkeiten stellen ein Problem dar. Außerdem können Duschgel- und Shampooflaschen während der Reise aufgehen und auslaufen, wodurch dann der ganze Inhalt des Kulturbeutels shampooniert und ramponiert ist. Mit festen Shampoos, Haarseifen oder Körperseife ist die Kontrolle beim Check-in zum Flieger und auch Auslaufen kein Problem mehr und das Volumen der Pflegeprodukte ist ebenfalls deutlich geringer.

Aber wohin mit den Seifchen, wenn sie in Koffer, Rucksack oder Tasche sollen? Ohne Verpackung sollten sie auch nicht in die Kulturtasche wandern, vor allem in noch feuchtem Zustand. Die meisten Boxen sind wieder einmal aus Plastik und genau das wollen viele Menschen heute vermeiden. Auch hier ist ein Seifensäckchen aus Sisal genau die richtige Entscheidung. Solange die Seife trocken oder nur noch leicht feucht ist, kannst Du das Säckchen als hygienische Verpackung dafür nutzen und musst nicht extra eine Sammlung von Tütchen und Döschen dafür anlegen und mitschleppen. In einer verschlossenen Dose trocknet die Seife überdies nicht und wenn Du sie dann wieder auspackst, klebt alles unappetitlich aneinander.

Durch den luftdurchlässigen Sisalstoff trocknet die Seife aber ganz schnell ab und kann daher einfach in den Kulturbeutel wandern. Auch kleinere Seifenreste gehen in einem Seifentäschchen nicht verloren und können am Urlaubsort aufgebraucht werden. Während der Reise kann das Säckchen mit der Zugkordel an einen Haken im Bad gehängt werden, um nach der Verwendung wieder schnell zu trocknen. Für jedes Seifchen und jeden Shampoobar solltest Du ein eigenes Säckchen haben, damit die Stücke nicht zusammenkleben, wenn Du sie feucht hineingesteckt hast. Diese Art zu packen erfordert vielleicht zu Anfang etwas Umstellung, aber man gewöhnt sich schnell daran und mit leichtem Gepäck reist es sich umso schöner.

#4 – Dein Seifensäckchen trocknet nicht?

Dieses Problem taucht immer dann auf, wenn Seifenbeutel nach der Verwendung nicht aufgehängt werden. Die Seife kann in dem Säckchen bleiben, aber Du solltest es nicht auf die Fliesen oder eine Seifenschale legen. Dort bilden sich nämlich im Bereich von Dusche, Wanne oder Waschbecken gerne kleine Wasserpfützen, in denen das Säckchen dann liegenbleibt. Auch dann, wenn Du dein nasses Handtuch an einen Haken zusammen mit dem Seifennetz hängst oder das Säckchen an der Duscharmatur baumelt, kann es ständig feucht bleiben. Dadurch leidet das Material langfristig und es wird schneller alt. Wenn Du allein die Dusche benutzt, kannst Du das Säckchen natürlich an die Armatur hängen. Dann ist es immer griffbereit. Ansonsten ist es aber besser, es immer mit aus dem Duschbereich zu nehmen und möglichst luftig aufzuhängen. So trocknet es schnell wieder und auch die Seife wird zügig trocken ohne zu schmieren.

Verwenden mehrere Leute dasselbe Sisalsäckchen bzw. dieselbe Dusche oder musst Du die Seife selbst sehr oft benutzen, dann hat das Säckchen vielleicht nicht genug Zeit, zwischen den einzelnen Verwendungen komplett zu trocknen. In diesem Fall kannst Du die Seife regelmäßig aus dem Säckchen herausnehmen und beide Teile einzeln trocknen lassen. Es kann dann auch sinnvoll sein zwei Säckchen im Wechsel zu verwenden. Hygienischer ist es sowieso, wenn jede Person im Haushalt ein persönliches Seifensäckchen hat.

#5 – Wellness für Dein Sisalsäckchen

Wenn Deine Sisalsäckchen so viel in Verwendung sind, brauchen sie natürlich auch ein wenig Aufmerksamkeit von Dir – der Aufwand ist aber nicht hoch und wenn Du es richtig anstellst, halten Deine Täschchen wirklich sehr lange. Deshalb stellen wir Dir die richtige Handhabung und Pflege Deines Seifensäckchens hier genauer vor.

#5.1 – Reinigung für die Seifentasche

Von Zeit zu Zeit sollte die Seife mal kurz aus dem Seifensäckchen ausziehen und so richtig Reinemachen stattfinden. Das dauert gar nicht lange: Seife raus, Seifensäckchen unters fließende Wasser halten und ordentlich mit den Händen durchkneten, bis kein Schaum mehr herausquillt. Wer besonders ordentlich ist, dreht das Säckchen kurz auch auf links und entfernt Haare oder kleine Seifenstückchen. So verhinderst du, dass sich alte Reste von den Seifen in den Ecken des Säckchens sammeln oder dass immer mehr Haare und Hautschüppchen einen unhygienischen Belag um die Fasern bilden. Ein extra Reinigungsmittel braucht das Sisal übrigens nicht, denn es ist ja sowieso ständig in Kontakt mit Seife.

Mit ein wenig Umgewöhnung zur alten Duschgel-Routine kann das Sisaltäschchen eine echte Allround-Lösung im Bad sein. Auch wenn wir Menschen ja bekanntlich Gewohnheitstiere sind und uns nicht gerne ändern, spricht bei Sisaltäschchen wirklich nichts gegen eine neue Gewohnheit – Umwelt und Haut werden es Dir danken.

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